Lichtausstellung · Kulturraum Jakobi · Braunschweig
Reflection
26. September – 10. Oktober 2026
Fotos: Michael Grube, Lennart Zech
- Zeitraum
- 26.09. – 10.10.2026
täglich 18 – 22 Uhr - Ort
- Kulturraum Jakobi
Goslarsche Str. 31a, Braunschweig - Eintritt
- frei
ohne Anmeldung - Kuration
- Stefan Schmidt
Freud & Light
Sarah Tashina Karstens
Freud & Light
Zwei Wochen lang haben wir die St.-Jakobi-Kirche im westlichen Ringgebiet in einen offenen Ort aus Licht, Reflexionen und Begegnungen verwandelt. Für REFLECTION haben wir befreundete Lichtkünstlerinnen und -künstler eingeladen, ihre Arbeiten in der für kulturelle Nutzungen geöffneten Kirche zu zeigen.
Der Name ist Programm: Er meint die sichtbaren Spiegelungen auf Oberflächen und Materialien ebenso wie die persönliche Reflexion. Einen festen Rundgang gab es nicht – wer kam, konnte sich frei durch die Räume bewegen, neue Blickwinkel entdecken oder einfach bleiben und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Sobald es draußen dunkel wurde, kamen die Installationen in der Kirche von 1911 voll zur Geltung.
Wir sind uns des kirchlichen Rahmens bewusst, verfolgen aber keine religiösen Ziele. Trotzdem streben wir schon an, dass sich die Besuchenden hier Zeit nehmen, alles ruhig angucken, runterkommen und die unterschiedlichen Atmosphären in den Räumen auf sich wirken lassen.
Die Arbeiten
Acht Arbeiten verteilten sich über die Räume der Kirche:
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Hauptaltar
Parrafraktor
Spiegel, die sich öffnen und drehen, verteilen das Licht ins weiße Kirchenschiff – bis hinauf in die Kuppel.
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Kirchenschiff
Mobile
Sarah Tashina Karstens & Simon Bosqui
Lichtkuben schweben wie Kastenplaneten unter der Decke – im Zusammenspiel mit Spiegelkugel und Scheinwerfern.
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Taufkapelle
Prisma
Michael Grube
Vor dem Altar bricht ein sich drehendes Prisma das Licht und taucht den kleinen Raum in ruhigem Rhythmus immer wieder neu ein – als zöge der Tageslauf des Himmelslichts im Zeitraffer vorbei.
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Brauthalle
Stella Octangula
Jonas Lemke
Eine flackernde LED-Installation, die im Widerstreit zweier KIs aufleuchtet – gesteuert vom Gespräch aus „Ich bin echt“.
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Brauthalle
Ich bin echt
Jona Kieltsch
Zwei KIs philosophieren miteinander. Ihr Gespräch steuert die LED-Installation Stella Octangula von Jonas Lemke.
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Chorbereich vor der Orgel
TV-Wand
David Rauch
Eine Wand aus Bildschirmen – mit Sofa und Stehlampe ein bisschen Wohnzimmer mitten in der Kirche. Die Bilder darauf kamen live aus der Kymatik.
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Chorbereich vor der Orgel
Kymatik
Stefan Schmidt
Ein Körperschallwandler erzeugt stehende Wellen auf einer Wasseroberfläche, in der sich eine LED-Matrix spiegelt. Ein Makro-Objektiv filmt das ab – und liefert so die Bilder für die TV-Wand.
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Brauthalle
Moiré
Friedrich Gobbesso & Eggert Jung
Ein alter Theaterprojektor strahlt durch zwei Scheiben, die sich langsam gegeneinander drehen. So entsteht an der Wand ein Moiré-Muster, das sich immer wieder verändert.
Begleitprogramm
Die Installationen standen für sich – umrahmt von Konzerten, Klangkunst, Performance, Ruhe und Begegnung. Veranstalter des Begleitprogramms war der Kulturraum Jakobi e.V.
Woche 1 · 26.09. – 03.10.
Die erste Woche stand im Zeichen der Synthesizer – unterstützt von Artrition.
- Vernissage – alle Installationen erstmals begehbarab 18 Uhr
- Kaffee und Kuchenab 15 Uhr
- wavelano – Atem-Meditationab 18 Uhr
- SYNTHESIZE ME! – Synthesizer-Jam-Session aus Hannoverab 18 Uhr
- MomentMal – mucke&malen – gemeinsam malen zu elektronischer Musikab 18 Uhr
- Theken-Abend für alleab 18 Uhr
- transgression & transzendence – Performance von ROP.projectsab 18 Uhr
Woche 2 · 04.10. – 11.10.
- Kaffee und Kuchenab 15 Uhr
- Yoga Nidra mit Klang – mit Studio BLAOab 18 Uhr
- Klang & Raumab 20:45 Uhr
- Theken-Abend für alleab 18 Uhr
- OPHON – Finissageab 18 Uhr
- Kaffee und Kuchenab 15 Uhr
Immer wieder ändert sich die Stimmung, aber mit Weile, das lädt wirklich zum Innehalten ein.
Danke an den Kulturraum Jakobi e.V. für den Raum, an alle Künstlerinnen und Künstler, die aus Freundschaft dabei waren, und an alle, die vorbeigekommen sind.
Finissage
Am 10. Oktober ging REFLECTION mit der Finissage zu Ende – ein letzter Abend mit Musik und Licht im Kirchenraum.
